Eigenschaft und Wirkung von Zirbenkissen, besser Schlafen mit Zirbenholzkissen

Zirbenkissen – Entdecke die beeindruckende Eigenschaft und Wirkung

Eine Studie der „JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH“ mit Sitz in Weiz (Steiermark / Österreich) gibt der Vermutung recht. Sie bescheinigt Kissen mit einer 100%-igen Zirbenfüllung und Möbeln oder sonstigen Gegenständen aus Zirbenholz (Zirbenbett) eine nachhaltige Wirkung auf den menschlichen Körper und sein direktes Umfeld. Welche Überraschungen das Natur-Material im Einzelnen bereit hält, erfahren Sie in den nachfolgenden Text-Abschnitten:

Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung „Zirbenkissen“?

Ein Bettwaren-Artikel darf nur dann unter der genannten Bezeichnung geführt bzw. verkauft werden, wenn er tatsächlich mit Zirbenholz gefüllt ist. Da der Begriff „Zirbenkissen“ jedoch nicht geschützt ist, kann quasi jeder Off- und Online-Shop mit der erstaunlichen Wirkung von Zirbe werben. Um herauszufinden, ob die Qualität der Bettwaren wirklich so gut ist wie beschrieben, gilt es einiges zu beachten, bevor Sie das begehrte Zirbenkissen in den realen oder virtuellen Warenkorb legen und den angegebenen Preis zahlen.

Woraus bestehen die Zirbenholz-Flocken?

Diese Frage erfordert ebenfalls eine etwas komplexere Antwort. Natürlich fallen auch bei der Zirbe mittels Hobel die meisten Späne. Doch anders als es in vielen holzverarbeitenden Einrichtungen mittlerweile üblich ist, werden qualitativ hochwertige Zirbenflocken manuell erzeugt. Kommen Maschinen zum Einsatz, wirkt parallel zum Hobel eine Entstaubungs-Anlage auf das Ausgangsmaterial ein, so dass dem entstehenden Produkt möglichst wenige Kleinstpartikel anhaften. Dies hat negative Auswirkungen auf die Qualität der Zirbelflocken.

Wie lange behalten Zirbenspäne ihren Duft?

Kurz gesagt: Über mehrere Jahrzehnte. Die Wahrnehmung des typischen Geruchs hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielt die Gewöhnung eine Rolle – also die Tatsache, dass Sie das Aroma Ihrer Zirbenkissen mit der Zeit als weniger intensiv wahrnehmen werden, weil er Ihre Nase jeden Tag bzw. jede Nacht umgibt. Zum anderen macht sich die hygroskopische Eigenschaft der Füllung bemerkbar – denn wie jedes Holz nehmen auch die Späne in den Kissen Feuchtigkeit auf und duften dann schwächer. Erst wenn die umgebende Luft trockener ist als die Zirbenholz-Flocken selbst, geben sie das in ihnen enthaltene Wasser samt der ätherischen Öle ab – und verströmen dann wieder einen stärkeren Duft.

Wie wirkt das Zirbenkissen auf den Organismus?

Wie die eingangs erwähnte Untersuchung der österreichischen Forschungsgesellschaft belegt, hat Zirbenholz eine ausgesprochen positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, das Schlafverhalten und die gesamte vegetative Regulation. Probanden, die während einer mehr als dreiwöchigen Testphase auf Zirbenkissen oder in Zirben-Betten zum Schlafen gelegt worden waren, wiesen einen deutlich besseren Tiefschlaf, eine niedrigere Herzfrequenz und messbar stabile Kreislaufwerte aus. Diese positive Wirkung hielt auch nach Verlassen des Nachtlagers an: Alle Testpersonen zeigten sich dank der Zirbe weniger wetterfühlig, sozial aufgeschlossener und allgemein gestärkt. Dadurch, dass sie tiefer schlafen konnten als zuvor, war ihre Herzfrequenz auch tagsüber niedriger als gewöhnlich, so dass den Körpern der Probanden je 3.500 Schläge pro Tag bzw. eine komplette Stunde Herzarbeit erspart blieben.

Welchen Einfluss hat das Zirbenkissen auf die Umgebung?

Mit dem Kauf von Zirbenholz-Artikeln üben Sie jedoch nicht nur Einfluss auf Ihre Körperfunktionen aus, sondern zugleich auch auf das unmittelbare Umfeld der Produkte: Wie die Studien-Leiter der Forschungsgesellschaft in Weiz herausgefunden haben, besitzt das im Harz der Bäume enthaltene Pinosylvin eine ebenso bakteriostatische (das Wachstum von Bakterien hemmende) wie antibakterielle (Bakterien abtötende) Wirkung. Darüber hinaus wird durch den Inhaltsstoff auch das Wachstum von Pilzen und Schimmel-Kulturen be- bzw. verhindert. Vor allem bei Wetterfühligkeit unterstützen Zirben den Schlaf und das Wohlbefinden.

Quelle: medico24.at